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Die begehbare Prostata beim Gesundheitstag 2010 im Luckenwalder Biotechnologiepark

Die begehbare Prostata beim Gesundheitstag 2010 im Luckenwalder Biotechnologiepark

Chefarzt Dr. Klaus Schenke im Gespräch mit Besuchern

Chefarzt Dr. Klaus Schenke im Gespräch mit Besuchern

Auch Frauen waren Ansprechpartner für Männersorgen

Auch Frauen waren Ansprechpartner für Männersorgen

 

Informationstag zum Thema Prostata-Krebs 2007

Beim Prostata-Forum 2007 im Luckenwalder Biotechnologiepark (Foto: MAZ/Margrit Hahn)

Pressestimmen

Öffentliches Patientenforum zum Thema Prostatakrebs

Am Veranstaltungsort Luckenwalde gibt es eines von nur zwei Karzinomzentren im Land

Von Hartmut F. Reck

Märkische Allgemeine, Luckenwalder Rundschau, 08.10.2015

Quelle: externe Website Märkische Allgemeine, Luckenwalder Rundschau, 08.10.2015

MEDIZIN: Leben mit Prostata-Krebs

Männergesundheitstag mit Blutentnahme, vielen Vorträgen zu Therapien und Werbematerial

Von Gertraud Behrendt

LUCKENWALDE • Diesmal war der Männergesundheitstag im Biotechnologiepark noch konkreter auf die Herren zugeschnitten. Die Urologie im DRK-Krankenhaus hat jetzt mehr Möglichkeiten zur Behandlung von Prostata-Krebs-Patienten, deshalb standen sie am Samstag im Rampenlicht. Rund 200 von ihnen ließen sich Blut abzapfen, um den PSA-Wert bestimmen zu lassen.

Trotz des deutlichen Männerüberschusses waren an den Werbeständen der Pharmafirmen die Proben für Frauen am schnellsten weg. Das war nicht die einzige Überraschung: Mediziner können über ihr Metier so reden, dass Laien ihnen mühelos folgen können. So blieben viele Gäste auch nach der Mittagspause den Referenten treu.

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In Fachvorträgen informierten die Mediziner über Prostatavorsorge, Knochenszintigrafie, Bestrahlungstherapie, Erektionsstörungen nach der Krebsbehandlung und operative Therapien. Chefarzt Klaus Schenke weiß, dass die meisten Patienten zu Beginn nur einen Wunsch haben: Der Krebs soll so schnell wie möglich beherrscht werden. Nach ein, zwei Jahren fragen sie sich, was sie davon hätten, wenn der Krebs samt Lebensqualität entfernt worden sei und sie jetzt Windeln tragen müssten; ganz zu schweigen von der Potenz, die sich verabschiedet hat.
Das muss nicht sein. Schenke listete die verschiedenen OP-Verfahren auf, erläuterte die Vor- und Nachteile, auch die von Bestrahlungen. Doch ganz gleich, wie operiert wird. „Der Operateur muss die Methode, die er anbietet, exzellent beherrschen“, sagte er. Denn der Schließmuskel und die Nervenstrukturen müssen bei der Entfernung der Prostata erhalten bleiben. Blase und Harnröhre werden neu miteinander verbunden. Wie gut das gelungen ist, wird bei der Reha deutlich. Dort, im Reha-Zentrum Lübben, arbeitet Beate Krüger als Oberärztin. Sie war übrigens nicht die einzige, die den Veranstaltungsort suchen musste. Sie sagte: „Bei den 85-Jährigen ist jeder zweite Mann betroffen. Prostata-Krebs kommt aber auch bei 40-Jährigen vor.“

„Für all das interessiert man sich nicht, wenn man gesund ist“, so das Fazit von Dieter Ernicke aus Jüterbog. Er lobte die Selbsthilfegruppe, die sich regelmäßig im Krankenhaus Luckenwalde trifft.

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Quelle: externe Website Märkische Allgemeine, Luckenwalder Rundschau, 06.09.2010

Premiere im Operationssaal

Urologisch-chirurgischer Eingriff erfolgt im Luckenwalder DRK-Krankenhaus zum ersten Mal nach der Schlüsselloch-Methode

Von Elinor Wenke

LUCKENWALDE • Knapp 160 Prostata-Krebs-Radikal-Operationen wurden im vergangenen Jahr im Luckenwalder DRK-Krankenhaus vorgenommen. Vorgestern aber gab es eine Premiere: Zum ersten Mal wurde ein Patient minimalinvasiv – das heißt mit der sogenannten Schlüsselloch-Methode – operiert. Solch ein Eingriff wird ohne größere Schnitte mit kleinstmöglichem Aufwand vorgenommen und über einen Bildschirm verfolgt.

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„Für die Premiere haben wir uns einen erfahrenen Operateur aus Berlin dazugeholt“, sagte Klaus Schenke, Chefarzt der Urologie und Ärztlicher Direktor des Luckenwalder Krankenhauses, gegenüber der MAZ. Professor Serdar Deger aus der Charité stand am Dienstag im OP dem Luckenwalder Oberarzt Volko Ebeling und Facharzt Andreas Römer zur Seite. Um die 800 solcher minimalinvasiven Operationen hat der Urologe bereits vorgenommen. „Ab der 500. hab’ ich aufgehört zu zählen“, berichtete Deger der MAZ. Künftig werden die Urologen Ebeling und Römer die Eingriffe selbst vornehmen.

„Wir haben diesen Schritt systematisch vorbereitet“, erklärt Schenke. Er selbst kam 1996 ans Luckenwalder Krankenhaus, baute die onkologische Urologie stetig aus und war Mitinitiator des vor wenigen Jahren gegründeten Uro-onkologischen Zentrums Mittelbrandenburg in Luckenwalde.

Rund 1800 urologische Patienten wurden im vergangenen Jahr in Luckenwalde stationär behandelt. Laut Schenke ist die Zahl der radikalen Prostata-Krebs-Operationen gestiegen. „Zum einen ist es die häufigste Krebsform beim Mann, zum anderen nimmt die Akzeptanz unserer OPs und deren Ergebnisse zu“, begründet Schenke. Mit Ebeling und Römer holte er im vergangenen Jahr zwei weitere erfahrene Urologen aus Berlin ans Luckenwalder Rotkreuz-Krankenhaus.

„Es war jetzt an der Zeit, auch die minimalinvasive Operation anzubieten“, sagt Schenke. Dafür mussten neue Instrumentarien und eine Videokette angeschafft werden. Während es die Schlüsselloch-OP in anderen Bereichen schon länger gibt, bedeutet sie in der Urologie laut Schenke einen „bedeutsamen Sprung“, weil es dort nur wenige Möglichkeiten gebe, diesen Eingriff zu „trainieren“.

Die Vorteile des sanften Eingriffes für den Patienten liegen nach Expertenmeinung auf der Hand: Im Gegensatz zur herkömmlichen Methode gibt es keinen großen Bauchschnitt und demnach auch kaum Wundschmerz, der Patient ist schneller wieder mobil und fit. „Vom Ergebnis sind beide Methoden gleichwertig“, schätzt Schenke ein. Er sieht die neue Methode nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung: „Welche Form wir anwenden, hängt vom Befund und vom Wunsch des Patienten ab.“

Auch der herkömmliche Schnitt habe sich qualitativ weiterentwickelt. „Die Erfolge sprechen für sich: Beim lokal begrenzten Prostata-Krebs liegt die Heilungsrate bei 90 Prozent, ähnlich die Kontinenzrate“, so Schenke.

Von den Details, von Zahlen und Argumenten hat der 68-jährige Patient nichts mitbekommen. Er hat die dreieinhalbstündige OP buchstäblich verschlafen – und kann in wenigen Tagen nach Hause.

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Quelle: externe Website Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 22.01.2009

Mediziner klären auf

Informationsveranstaltung zum Thema Prostata-Krebs

Von Elinor Wenke

LUCKENWALDE • Einen Informationstag zum Thema Prostata-Krebs veranstaltet das Uroonkologische Zentrum Mittelbrandenburg mit Sitz in Luckenwalde am Sonnabend, dem 12. Mai, ab 10 Uhr im Luckenwalder Biotechnologiepark. Mitglieder des Uroonkologischen Zentrums sowie weitere Spezialisten referieren zu Themen wie Vorsorgeuntersuchung beim Mann, individuelle Behandlungsstrategien bei Prostatakrebs, Kontinenz- und Potenzstörungen sowie richtige Ernährung.

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Erwartet werden unter anderem der Chefarzt der Urologie im Luckenwalder Krankenhaus, Klaus Schenke, die niedergelassenen Urologen Lutz Höbold, Gerhard Lenting und Matthias Sterba sowie die Strahlenmedizinerin Karin Koch und die Internistin Kerstin Richter. Sie stehen im Anschluss ihrer Vorträge für Fragen zur Verfügung.

„Angesprochen sind nicht nur Betroffene, sondern alle Interessierten, denn es geht um Vorsorge“, sagte Klaus Schenke der MAZ. Ausdrücklich seien nicht nur Männer, sondern auch „motivierte Partnerinnen“ eingeladen.

Wie bereits bei einer ähnlichen Veranstaltung vor vier Jahren wird auch diesmal wieder vor Ort allen Männern eine unentgeltliche Blutentnahme zur Bestimmung des so genannten PSA-Wertes angeboten. Dieser liefert wichtige Informationen zur Früherkennung des Prostata-Krebses. Die Blutabnahme ist bereits ab 9 Uhr möglich, ebenso wie die Bestimmung des Body-Maß-Index und des Blutzuckers.

Im Jahr 2003 hatten sich bei der Informationsveranstaltung 200 Männer testen lassen. „Davon hatte jeder Zehnte einen erhöhten PSA-Wert, die Betroffenen sind inzwischen alle operiert“, berichtet Schenke.

Uroonkologisches Zentrum Mittelbrandenburg montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr, Tel.(03371) 699406.

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Quelle: externe Website Märkische Allgemeine, Luckenwalder Rundschau, 21.04.2007

Vereint gegen Krebs

Uroonkologisches Zentrum gegründet

Von Alexander Engels

LUCKENWALDE • Patienten mit Krebsgeschwüren an den Harnorganen sollen schneller diagnostiziert und therapiert werden. Das hat sich das neu gegründete „Uroonkologische Zentrum Mittelbrandenburg in Luckenwalde e. V.“ zum Ziel gesetzt. „Wir wollen Kompetenzen der Uro-Onkologie bündeln und eine engere Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Behandlung erreichen“, sagt der Vereinsvorsitzende Lutz Höbold, niedergelassener Urologe in Luckenwalde.

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Kern des Zentrums ist ein runder Tisch mit Fachärzten aus Praxen der Region und aus dem Rot-Kreuz-Krankenhaus in der Kreisstadt. Die Mediziner kommen alle zwei Wochen zusammen, um gemeinsam über Patientenfälle zu beraten. Neben Urologen gehören auch Pathologen und Radiologen sowie Schmerz- und Strahlentherapeuten dazu. „Jeder bringt sein Fachwissen und seine unterschiedlichen Erfahrungen mit. Je nach Bedarf ziehen wir auch weitere Spezialisten hinzu“, erläutert Klaus Schenke. Der Chefarzt der Urologischen Abteilung im Krankenhaus ist stellvertretender Vorsitzender des neuen Vereins, der zurzeit 15 Mitglieder hat.

Indem die Experten gemeinsam die Diagnose beraten und eine Therapie besprechen, ersparen sie dem Patienten das Wandern von einer Praxis zur anderen. „Das ist eine deutliche Erleichterung“, sagt der Belziger Urologe Matthias Sterba. Er sowie sein Jüterboger Kollege Gerhard Lenting gehören ebenfalls dem vierköpfigen Vorstand an. Sie wissen allerdings auch, dass die meisten Patienten die Erleichterung wohl gar nicht bemerken werden, da sie von den Abläufen im Hintergrund nichts mitbekommen. Erkennen sollen sie aber, dass sie vor Ort auf hohem Niveau behandelt werden. „Eine Therapie nach hohen Qualitätskriterien auf dem platten Land zu gewährleisten, ist nicht leicht möglich“, sagt Matthias Sterba.

Mit dem Zusammenschluss zu einem Zentrum richten sich die Mediziner einerseits auf die steigenden Ansprüche bei der Behandlung, andererseits auf die wachsende Zahl von Patienten ein. „Die Krebsfrüherkennung wird besser, daher gibt es auch mehr Fälle“, erklärt Lutz Höbold. Die mit Abstand meisten Patienten seien Männer mit ProstataKrebs. Daneben kommen Fälle von Blasen- oder Nierenkarzinomen und von HodenKrebs vor.

Das uro-onkologische Zentrum ist nach Angaben seiner Initiatoren mit seiner Spezialisierung auf urologische Geschwülste einzigartig. Tumorzentren gibt es deutschlandweit. So besteht seit dem Jahr 2000 das Tumorzentrum Land Brandenburg e. V. als Zusammenschluss von Tumorzentren und onkologischen Schwerpunkten in der Mark. Dieses Netzwerk hat seine Standorte in Potsdam, Cottbus, Frankfurt, Neuruppin, Schwedt und Bad Saarow.

„Dort beschäftigt man sich fächerübergreifend mit allen bösartigen Tumoren, wohingegen wir unser Zentrum für urologische Tumore etablieren wollen“, grenzt Klaus Schenke die Luckenwalder Initiative von den bestehenden Einrichtungen ab. Man stehe aber in enger Kooperation mit dem Brandenburger Tumorzentrum.

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Quelle: externe Website Märkische Allgemeine, Luckenwalder Rundschau, 26.07.2006

 

 
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